Letzte Beiträge

Unser See bleibt sauber!

amtsblatt_2016.03Die Gemeindevertretungen von Bronkow, Luckaitztal, Neu-Seeland und Altdöbern votieren für einen sauberen See mit Zukunft. Auch die Gemeinde Neupetershain wird in der nächsten Sitzung abstimmen.

Die Gemeindevertretung spricht sich ausdrücklich dafür aus, dass Eisenhydroxidschlämme nicht in den Altdöberner See verbracht werden. Der See mit seiner derzeit sehr guten Wasserqualität soll nachhaltig als sauberer See bewahrt werden, damit dieser auch zukünftig so wie geplant touristisch genutzt werden kann.

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Arbeitstreffen

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Am 29.02.16 trafen sich Mitstreiter der Bürgerinitiative Altdöberner See mit Vertretern der LMBV zu einem Arbeitsgespräch. Wir wurden freundlich empfangen und tauschten uns anschließend zum aktuellen Arbeitsstand über die Entwicklungen am Altdöberner See aus.

Die zum Dezember 2015 angekündigte Entscheidung über die Verbringung von EHS in den Altdöberner See wurde – aufgrund von Nachbesserungsbedarf der bestehenden Studien – auf voraussichtlich Mitte diesen Jahres verschoben.

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Arsen: Eine tickende Bombe

braune.spreeSeit dem Vortrag von Dr. Werner Kratz im Rahmen unseres letzten Stammtisches ist klar: Die im EHS gebundenen Schwermetalle sind alles andere als unproblematisch.

Der Einfluss des Schwermetalls Arsen auf die Bodenbiologie ist hinreichend bekannt.
Arsen wirkt toxisch. Es ist ein Gift das Leben zerstört!

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Rendezvous im Ministerium

akteneinsicht_2Am 15.02.2016 nahmen wir beim Ministerium für Wirtschaft und Energie in Potsdam Einsicht in die Akten zum Thema EHS Einspülung in den Altdöberner See. In einem großen Ordner fanden wir neben Unterlagen und Protokollen auch schöne Fotos unserer blauen Kreuze. Wir wurden freundlich empfangen, bewirtet und sichteten Dokumente, von denen uns einige bekannt waren und einige, die wir noch weiter auswerten werden. Wir bleiben dran!

Kooperation mit dem NABU Brandenburg

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Wir kooperieren nun offiziell mit dem NABU Brandenburg. Unsere bereits intensive fachliche Zusammenarbeit wird erweitert. Zukünftig werden wir in enger Abstimmung für unser gemeinsames Ziel eines intakten Ökosystems Altdöberner See eintreten.

Bei der Vorstandssitzung am 18.01.2016 brachten wir uns gegenseitig auf den Stand der Dinge. Thematisiert wurde die bisherige und zukünftige Arbeit der BI, die erfolgten Schlammproben durch Dr. Kratz sowie das von der LMBV bewilligte Forschungsprojekt von Prof. Blumenstein.

Desweiteren wurde vereinbart, dass im Falle eines Rechtsverfahren der NABU als Klageführerin an unserer Seite stehen wird.

Altdöberner Erklärung

Der Altdöberner See ist und bleibt ein See. Unser See!

Der klarste und größte See in der vom Bergbau schwer gezeichneten Lausitz. Er steht für unseren Willen und unsere Hoffnung, dass die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hier im Land der Braunkohle ein Ende haben wird. Die Tage des Altdöberner Sees als Restloch sind vorbei und vergangen.

Das klare Wasser aus seinen Tiefen ist eine bedeutende saubere Quelle für ein unter Verockerung leidendes Gewässernetz im Einzugsgebiet der Spree. Dieser See darf nie wieder zu einem Restloch und deshalb auch nicht zu einer Deponie für EHS werden!

Wir rufen alle Verantwortlichen und Interessierten auf, das Eisenschlammproblem auf nachhaltige und volkswirtschaftlich nutzbringende Weise zu lösen. Wir rufen alle Verantwortlichen auf, die Kosten nicht unseren Kindern und der Natur aufzubürden.

Wir werden diesen See jetzt und in Zukunft vor allen Versuchen schützen, die ihm Schaden zufügen.

Wir erwarten von der LMBV, der Landesregierung von Brandenburg und von allen Verantwortlichen für den Altdöberner See, dass sie sich jetzt und für alle Zeit gegen Experimente entscheiden und den  Gewässerschutz in der Europäischen Union auch für diesen See ernst nehmen, der eine Verschlechterung seiner Qualität ohne Wenn und Aber verbietet.

Für einen klaren See! Für unsere Zukunft!

Die Würfel werden fallen

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Moderation: Matthias Heinrich und Samira Mohamed

19:00 – 20:00 Uhr // Die Bürgerinitiative zieht Bilanz
Michael Lachmann // Präsentation der BI
Monika Krüger & Horst Lehmann // Vorstellung Schulprojekt
Karl-Heinz Wahren // Der Altdöberner See als Quellgebiet
Gernot Lindemann // Kein Experiment mit ungewissem Ausgang + EHS und die Abfallthematik
Nicoletta Schultze-Weimann // Verwertung von EHS
Jens Kießling // Aktionsbündnis Klare Spree // Vermeidung von EHS
PD Dr. Werner Kratz // NABU Brandenburg + FU Berlin // Ökotoxikologische Aspekte von EHS

20:00 – 20:10 Uhr // Musik und kleine Pause

20:10 – 21:00 Uhr // Diskussion mit Vertretern der Politik und Verwaltung
bisher zugesagt haben:
Frau Schinowsky // MdL, Bündnis 90/Grüne
Frau Schwarzenberg // MdL, Die LINKE
Herr Roick // MdL, SPD
Herr Schröder // MdL, AfD
Herr Wahren // Stadtverordneter Großräschen, CDU
Herr Dr. Freytag // Abteilungsleiter MWE
Herr Thiem // Abteilungsleiter LBGR

ANFAHRT // Weinbergsweg 11, 03229 Altdöbern

 

4x Flyer zum ausdrucken und verteilen
1x Plakat auf A4 zum ausdrucken und aufhängen

Artikel in der Lausitzer Rundschau

Vermeidung von Eisenhydroxid-Mischschlamm

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Bei unserem 5. Stammtisch Raus aus der Spree! Rein in den See? ging es um das Thema Vermeidung von Eisenhydroxid-Mischschlämmen. Zu Gast war Winfried Böhmer vom Aktionsbündnis Klare Spree. In seinem Vortrag fordert er:

Eine klare Spree – von der Quelle bis zur Mündung!

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verlangt keine Verschlechterung im Gegenteil ein Verbesserung der Wasserqualität. Dies bedeutet eine Wiederherstellung der Wasserqualität, wie sie im Jahr 2000 bestand. Dafür müssen alle bereits beschlossenen Maßnahmen konsequent, koordiniert und angepasst umsetzt werden. In Anbetracht der Wirkung von Eisen in den Gewässern ist ein Grenzwert von 0,5 mg/l festzulegen und der schlechte Gewässerzustand in der Lausitz durch eine umgehende Erstellung eines verbindlichen, länderübergreifenden Plans zu bekämpfen.

Die Bildung bzw. der Austritt von Eisen und Sulfat kann durch die Vermeidung der Grundwasserabsenkung erreicht werden. Das gelingt durch den Bau von Dichtwänden für Flächen, die nicht abgebaggert werden. Dies gilt besonders für den Südraum zwischen Spree und Kleiner Spree sowie den Bergbaugebieten. Weiterhin gelingt eine Vermeidung durch die Beimischung von Kalk in den pyritbelasteten Abraum. Dies ist bereits heute der Stand der Technik für den Tagebau Garzweiler! Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel müssen durch Bund und Länder bereitgestellt werden.

Quellenbehandlung statt Opferstrecken!

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