Letzte Beiträge

Auf die Räder! Fertig! Los!

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Ein gemeinsames Frühlingspicknick bei frischer Seeluft genossen Wanderer und Radler, die am 17.04.2016 der Einladung der BI an unseren See folgten. Bei Kaffee und Kuchen, gab es auch jede Menge geistige Nahrung. Naturwächtler Jörg Nevoigt erzählte Wissenswertes über Flora und Fauna des Sees und über den hervorragenden pH-Wert des Wassers. Er verglich den Wert mit anderen Seen des Lausitzer Seenlands, die alle weit aus schlechter abschneiden. Allein wegen des besonders guten pH-Wertes, sprach sich Jörg Nevoigt für den unbedingten Schutz des Altdöberner Sees aus. Im Anschluss ergänzte Gabriel Scherf weitere wichtige Gründe für einen sauberen See, die in den letzten Monaten von der BI erarbeitet und recherchiert wurden. Horst Lehmann setzte fort mit Erläuterungen über das gesamte Lausitzer Seenland und die touristische Region.

Infoblatt zum lesen, drucken und weitergeben.
Artikel in der Lausitzer Rundschau.

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Kooperation mit dem Aktionsbündnis Klare Spree

klare.spree.kooperationDie bestehende Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Klare Spree wird enger gestaltet. Dafür wurde für die Zukunft eine Kooperation vereinbart. Wir werden uns ab sofort mit unseren Stärken gegenseitig unterstützen.

Am 1.03.16 trafen sich drei Mitstreiter der BI mit Winfried Böhmer und Edelbert Jakubik vom Aktionsbündnis.
Bei einem anregenden Gespräch, informierten wir uns gegenseitig über den aktuellen Stand der Dinge.

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Unser See bleibt sauber!

amtsblatt_2016.03Die Gemeindevertretungen von Bronkow, Luckaitztal, Neu-Seeland und Altdöbern votieren für einen sauberen See mit Zukunft. Auch die Gemeinde Neupetershain wird in der nächsten Sitzung abstimmen.

Die Gemeindevertretung spricht sich ausdrücklich dafür aus, dass Eisenhydroxidschlämme nicht in den Altdöberner See verbracht werden. Der See mit seiner derzeit sehr guten Wasserqualität soll nachhaltig als sauberer See bewahrt werden, damit dieser auch zukünftig so wie geplant touristisch genutzt werden kann.

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Arbeitstreffen

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Am 29.02.16 trafen sich Mitstreiter der Bürgerinitiative Altdöberner See mit Vertretern der LMBV zu einem Arbeitsgespräch. Wir wurden freundlich empfangen und tauschten uns anschließend zum aktuellen Arbeitsstand über die Entwicklungen am Altdöberner See aus.

Die zum Dezember 2015 angekündigte Entscheidung über die Verbringung von EHS in den Altdöberner See wurde – aufgrund von Nachbesserungsbedarf der bestehenden Studien – auf voraussichtlich Mitte diesen Jahres verschoben.

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Arsen: Eine tickende Bombe

braune.spreeSeit dem Vortrag von Dr. Werner Kratz im Rahmen unseres letzten Stammtisches ist klar: Die im EHS gebundenen Schwermetalle sind alles andere als unproblematisch.

Der Einfluss des Schwermetalls Arsen auf die Bodenbiologie ist hinreichend bekannt.
Arsen wirkt toxisch. Es ist ein Gift das Leben zerstört!

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Rendezvous im Ministerium

akteneinsicht_2Am 15.02.2016 nahmen wir beim Ministerium für Wirtschaft und Energie in Potsdam Einsicht in die Akten zum Thema EHS Einspülung in den Altdöberner See. In einem großen Ordner fanden wir neben Unterlagen und Protokollen auch schöne Fotos unserer blauen Kreuze. Wir wurden freundlich empfangen, bewirtet und sichteten Dokumente, von denen uns einige bekannt waren und einige, die wir noch weiter auswerten werden. Wir bleiben dran!

Kooperation mit dem NABU Brandenburg

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Wir kooperieren nun offiziell mit dem NABU Brandenburg. Unsere bereits intensive fachliche Zusammenarbeit wird erweitert. Zukünftig werden wir in enger Abstimmung für unser gemeinsames Ziel eines intakten Ökosystems Altdöberner See eintreten.

Bei der Vorstandssitzung am 18.01.2016 brachten wir uns gegenseitig auf den Stand der Dinge. Thematisiert wurde die bisherige und zukünftige Arbeit der BI, die erfolgten Schlammproben durch Dr. Kratz sowie das von der LMBV bewilligte Forschungsprojekt von Prof. Blumenstein.

Desweiteren wurde vereinbart, dass im Falle eines Rechtsverfahren der NABU als Klageführerin an unserer Seite stehen wird.

Altdöberner Erklärung

Der Altdöberner See ist und bleibt ein See. Unser See!

Der klarste und größte See in der vom Bergbau schwer gezeichneten Lausitz. Er steht für unseren Willen und unsere Hoffnung, dass die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hier im Land der Braunkohle ein Ende haben wird. Die Tage des Altdöberner Sees als Restloch sind vorbei und vergangen.

Das klare Wasser aus seinen Tiefen ist eine bedeutende saubere Quelle für ein unter Verockerung leidendes Gewässernetz im Einzugsgebiet der Spree. Dieser See darf nie wieder zu einem Restloch und deshalb auch nicht zu einer Deponie für EHS werden!

Wir rufen alle Verantwortlichen und Interessierten auf, das Eisenschlammproblem auf nachhaltige und volkswirtschaftlich nutzbringende Weise zu lösen. Wir rufen alle Verantwortlichen auf, die Kosten nicht unseren Kindern und der Natur aufzubürden.

Wir werden diesen See jetzt und in Zukunft vor allen Versuchen schützen, die ihm Schaden zufügen.

Wir erwarten von der LMBV, der Landesregierung von Brandenburg und von allen Verantwortlichen für den Altdöberner See, dass sie sich jetzt und für alle Zeit gegen Experimente entscheiden und den  Gewässerschutz in der Europäischen Union auch für diesen See ernst nehmen, der eine Verschlechterung seiner Qualität ohne Wenn und Aber verbietet.

Für einen klaren See! Für unsere Zukunft!