Letzte Beiträge

Petition: Rettet unser Wasser

Wie wir alle in den letzten Monaten gelernt haben, resultiert die Eisenhydroxid- und Sulfatbelastung unserer Gewässer aus dem Braunkohletagebau. Wird ein Tagebau geschlossen steigt mit dem Beenden der Grundwasserabsenkung das Wasser wieder an und spült EHS in die Fließgewässer.

Bis zu 120 Jahre lang wird aus den inzwischen stillgelegten Tagebauflächen das oxidierte Eisen ausgespült. Mit jedem neuen Tagebau verschiebt sich die vollständige Erholung unserer Heimat immer weiter in die ferne Zukunft.

Um heute für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen und unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln eine lebenswerte Lausitz zu hinterlassen, unterstützt die Bürgerinitiative die Petition Rettet unser Wasser – neue Tagebaue ausschließen an den Ministerpräsidenten Herrn Woidke.

Wo erfahre ich mehr und kann unterschreiben?
Hier geht es zur Petition.

Stammtisch: Nachhaltige Landnutzung in der Region

Wir forschen für die Zukunft und laden herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung nach Muckwar.
Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit unserem Boden und die Nutzung der ca. 4000 ha
landwirtschaftlichen Flächen im Umfeld des Altdöberner und Gräbendorfer Sees.
Denn Wasser und Boden gehören zusammen!

Je 10-minütige Vorträge mit einer anschließend zentralen Diskussionsrunde zu folgenden Themen:

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Arsengrenzwerte stark überschritten

Der BUND Brandenburg hat im Umfeld des Tagebaus Welzow Süd mehrere Fließe im Hinblick auf ihre Belastung mit Schadstoffen überprüft. Wie aus der Dokumentation der Probenentnahme und der Auswertung hervorgeht sind die zulässigen Grenzwerte für Arsen, Kupfer, Nickel, Blei, Cadmium, Zink … bei vielen Proben sehr stark überschritten. Damit bestätigt sich unsere Argumentation, dass die Eisenhydroxid-Schlämme aus den Fließen partiell sehr stark mit Schadstoffen kontaminiert sind.

Pressemitteilung BUND Brandenburg
Dokumentation und Auswertung der Schlammproben
Artikel in der Lausitzer Rundschau
Artikel in der Berliner Zeitung

Werkstatt Flüsterbude absolviert

Wir haben unseren Workshop über die Zukunft des Altdöberner Sees – unter der Leitung von Viktoria Böhm – erfolgreich absolviert. Der Auftakt fand natürlich an unserem See statt. Bei steifen Westwind bot uns die gelbe Rampe wunderbaren Schutz. Der April machte seinem Namen alle Ehre und wir setzen über in das Lubochower Gemeindehaus. Hier erarbeiteten wir uns gemeinsam einen Eindruck über den Masterplan zum Altdöberner See und die Themenfelder denen unsere BI zukünftig Aufmerksamkeit schenken wird. Es gibt Überlegungen in diesem Sinne eine weiteren Workshop zu organisieren. Näheres bei Zeiten auf diesem Kanal.

Werkstatt Flüsterbude

Nachdem wir in der Vergangenheit erfolgreich für unseren See gekämpft haben, werden wir uns in Zukunft verstärkt um die Entwicklung am Altdöberner See kümmern. Wir, die Menschen die am Ufer des Altdöberner Sees leben, wollen aktiv gestalten.

In diesem Rahmen veranstaltet die Bürgerinitiative Altdöberner See gemeinsam mit Victoria Böhm einen Workshop. Wir wollen uns austauschen, beraten, Ideen entwickeln und in die Zukunft blicken. Victoria Böhm hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem See im Rahmen ihrer Diplomarbeit Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See auseinandergesetzt.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein.
Wann? Am Sonntag den 23. April 2017 um 14 Uhr.
Wo? Auftakt in Pritzen an der gelben Rampe und verlagern uns dann nach Lubochow in die Bauernstube.

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Kolloquium am Weltwassertag

Der Lehrstuhl Wassertechnik und Siedlungswasserbau der BTU Cottbus-Senftenberg und der Wasser-Cluster-Lausitz e.V. veranstalteten am 22. März 2017 anläßlich des Weltwassertages ein Kolloquium. Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie der BI Altdöberner See debattierten in den drei Themenblöcken:

  • Regionale Kompetenzen und Wissensnetzwerke,
  • Zukunftsfelder der Wasserwirtschaft und
  • Wasserbewirtschaftung im Spreegebiet.

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Der Amtsdirektor sagt Danke

2016 wurde der Masterplan, der die touristische Entwicklung näher betrachtet, mit Fördermitteln auf den Weg gebracht. Derzeit sind weitere Planungen auf dem Weg […]. In diesem Zusammenhang darf auch ein besonderes Ereignis nicht unerwähnt bleben. Ich möchte daran erinnern, dass es die Absicht gab, den Altdöberner See als Lagerstätte für Eisenhydroxid zu nutzen. Im Ergebnis konnte dies dank der großartigen Anstrengungen der Bürgerinitiative verhindert werden. Mitte des Jahres erklärte sich die LMBV dazu bereit, von der Absicht den Altdöberner See als Lagerstätte zu nutzen, Abstand nehmen zu wollen. Ein großartiger Erfolg, haben wir doch gemeinsam jetzt alle Möglichkeiten, den Altdöberner See als unbelastetes Gewässer zu einem attraktiven Tourismusstandort zu entwickeln. An dieser Stelle noch einmal im Namen von Amt und Gemeinden meinen herzlichen Dank für das großartige Engagement an alle Akteure, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Danke!

Detlef Höhl, Amtsdirektor Altdöbern, Amtsblatt 12/2016

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Finanzierung der Braunkohlesanierung bis 2022 gesichert

Der Bund und die mit der Sanierung der stillgelegten Braunkohletagebaue beschäftigten Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich auf ein neues Verwaltungsabkommen zur Finanzierung dieser Aufgabe geeinigt.

Dem Land Brandenburg stehen nun für die Sanierungen im Zeitraum von 2018 – 2022, inklusive der 212 Millionen € Eigenmittel, insgesamt 615 Millionen € zur Verfügung.

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Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See

vortrag_boehmNicht nur wir haben uns im letzten Jahr intensiv mit dem Altdöberner See beschäftigt. Die Landschaftsarchitekten von bgmr waren ebenfalls sehr fleißig und haben einen Masterplan für die Gestaltung des Sees erarbeitet. Auch Viktoria Böhm hat sich im letzten Jahr intensiv mit unserem See und den Menschen ringsherum beschäftigt. Nun liegt das Ergebnis ihrer Überlegungen in Form der Diplomarbeit ein Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See vor.

In einen sehr interessanten Vortrag referierte sie ihre Gedanken für uns. Dabei hob sie – als besonderes Spezifikum des Sees – die Ruhe hervor, die er ausstrahlt. Der Grundtenor des Vortrags war ihre Forderung den See für die Anrainer und das nähere Umfeld zu entwickeln; und nicht für eine primäre touristische Nutzung, da es in diesem Feld einfach zu viel starke Konkurrenz in der Umgebung gibt.

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