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Engagiert Euch!

Nach unserem phänomenalem Erfolg bei der Rettung unseres Altdöberner Sees werden wir als Bürgerinitiative Altdöberner See die Entwicklung des Gewässers weiter begleiten. Wir werden wachsam am Ufer sitzen und einen konstruktiven Dialog mit allen Akteuren – in Politik und Verwaltung, von der kommunalen bis zur Landesebene – führen.

Unser in die Breite und Tiefe erworbenes Wissen sowie unseren Sachverstand werden wir nutzen um die Zukunft des Altdöberner Sees mitzugestalten. Wir werden notwendige Themen identifizieren und diese transparent und öffentlich bearbeiten.

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NVA Mülldeponie D159

Nachdem wir bereits im Mai 2016 auf die Mülldeponie D143 öffentlich aufmerksam gemacht haben, müssen wir nun leider auf die zweite viel größere und ebenfalls ungesicherte Mülldeponie D159 am nördlichen Ufer des Altdöberner Sees hinweisen. Im Wendejahr 1989 verklappte hier die NVA unter sehr hohem Geheimhaltungsaufwand – flankiert durch die Stasi –  Müll. Dieser wurde folgend von Absetzbaggern mit Erdmassen überdeckt.

Was hier genau verklappt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Entsprechende Untersuchungen haben bisher nicht stattgefunden. Es gibt derzeit kein Sicherungskonzept, geschweige denn Sicherungsmaßnahmen um Auswirkung auf die Umwelt, hier in erster Linie wohl auf unser Wasser, zu verhindern.

Artikel in der Lausitzer Rundschau

Petition: Rettet unser Wasser

Wie wir alle in den letzten Monaten gelernt haben, resultiert die Eisenhydroxid- und Sulfatbelastung unserer Gewässer aus dem Braunkohletagebau. Wird ein Tagebau geschlossen steigt mit dem Beenden der Grundwasserabsenkung das Wasser wieder an und spült EHS in die Fließgewässer.

Bis zu 120 Jahre lang wird aus den inzwischen stillgelegten Tagebauflächen das oxidierte Eisen ausgespült. Mit jedem neuen Tagebau verschiebt sich die vollständige Erholung unserer Heimat immer weiter in die ferne Zukunft.

Um heute für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen und unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln eine lebenswerte Lausitz zu hinterlassen, unterstützt die Bürgerinitiative die Petition Rettet unser Wasser – neue Tagebaue ausschließen an den Ministerpräsidenten Herrn Woidke.

Wo erfahre ich mehr und kann unterschreiben?
Hier geht es zur Petition.

Arsengrenzwerte stark überschritten

Der BUND Brandenburg hat im Umfeld des Tagebaus Welzow Süd mehrere Fließe im Hinblick auf ihre Belastung mit Schadstoffen überprüft. Wie aus der Dokumentation der Probenentnahme und der Auswertung hervorgeht sind die zulässigen Grenzwerte für Arsen, Kupfer, Nickel, Blei, Cadmium, Zink … bei vielen Proben sehr stark überschritten. Damit bestätigt sich unsere Argumentation, dass die Eisenhydroxid-Schlämme aus den Fließen partiell sehr stark mit Schadstoffen kontaminiert sind.

Pressemitteilung BUND Brandenburg
Dokumentation und Auswertung der Schlammproben
Artikel in der Lausitzer Rundschau
Artikel in der Berliner Zeitung

Der Amtsdirektor sagt Danke

2016 wurde der Masterplan, der die touristische Entwicklung näher betrachtet, mit Fördermitteln auf den Weg gebracht. Derzeit sind weitere Planungen auf dem Weg […]. In diesem Zusammenhang darf auch ein besonderes Ereignis nicht unerwähnt bleben. Ich möchte daran erinnern, dass es die Absicht gab, den Altdöberner See als Lagerstätte für Eisenhydroxid zu nutzen. Im Ergebnis konnte dies dank der großartigen Anstrengungen der Bürgerinitiative verhindert werden. Mitte des Jahres erklärte sich die LMBV dazu bereit, von der Absicht den Altdöberner See als Lagerstätte zu nutzen, Abstand nehmen zu wollen. Ein großartiger Erfolg, haben wir doch gemeinsam jetzt alle Möglichkeiten, den Altdöberner See als unbelastetes Gewässer zu einem attraktiven Tourismusstandort zu entwickeln. An dieser Stelle noch einmal im Namen von Amt und Gemeinden meinen herzlichen Dank für das großartige Engagement an alle Akteure, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Danke!

Detlef Höhl, Amtsdirektor Altdöbern, Amtsblatt 12/2016

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Finanzierung der Braunkohlesanierung bis 2022 gesichert

Der Bund und die mit der Sanierung der stillgelegten Braunkohletagebaue beschäftigten Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich auf ein neues Verwaltungsabkommen zur Finanzierung dieser Aufgabe geeinigt.

Dem Land Brandenburg stehen nun für die Sanierungen im Zeitraum von 2018 – 2022, inklusive der 212 Millionen € Eigenmittel, insgesamt 615 Millionen € zur Verfügung.

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Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See

vortrag_boehmNicht nur wir haben uns im letzten Jahr intensiv mit dem Altdöberner See beschäftigt. Die Landschaftsarchitekten von bgmr waren ebenfalls sehr fleißig und haben einen Masterplan für die Gestaltung des Sees erarbeitet. Auch Viktoria Böhm hat sich im letzten Jahr intensiv mit unserem See und den Menschen ringsherum beschäftigt. Nun liegt das Ergebnis ihrer Überlegungen in Form der Diplomarbeit ein Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See vor.

In einen sehr interessanten Vortrag referierte sie ihre Gedanken für uns. Dabei hob sie – als besonderes Spezifikum des Sees – die Ruhe hervor, die er ausstrahlt. Der Grundtenor des Vortrags war ihre Forderung den See für die Anrainer und das nähere Umfeld zu entwickeln; und nicht für eine primäre touristische Nutzung, da es in diesem Feld einfach zu viel starke Konkurrenz in der Umgebung gibt.

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Probenentnahme und Netzwerktreffen

Am 18. November 2016 organisierten wir eine erneute Probenentnahme in den umliegenden Gewässern der Region. Diese Beprobung ergänzt unsere erste Messreihe vom Sommer 2015 und dient als Grundlage für die Masterarbeit von Friederike Meier an der FU Berlin. Mit ihrer Arbeit prüft sie die Möglichkeiten der Verbringung von Eisenhydroxid-Schlämmen in den Boden und einer sich dadurch ggf. ergebenden Bodenverbesserung. Dies geschieht unter quantitativen, qualitativen (Schwermetalle, Arsen) sowie grundlegenden rechtlichen Aspekten.

Mit vor Ort waren u.a. Prof. Martin Kaupenjohan von der TU Berlin und Dr. Werner Kratz von der FU Berlin/NABU Brandenburg.

Anschließend fand im größeren Kreis ein Netzwerktreffen in der BTU Cottbus statt.

Lausitzer Perspektiven

lausitzer_erklaerung_2Lausitzer Perspektiven ist ein spannender Verein der sich Mitte des Jahres gegründet hat. Ziel ist es:

Zukunftsperspektiven für die Lausitz nach dem Ende des fossilen Zeitalters [zu] entwickeln.

In der veröffentlichten Lausitzer Erklärung sind die Hintergründe zu erfahren. Wir haben unterzeichnet.
Am Sonntag den 16. Oktober 2016 von 10-17 Uhr wird zur Gründungsklausur in das IBA-Studierhaus in Großräschen geladen.

Flyer Gründungsklausur

Eine nachhaltige Lösung für EHS

Die Umweltgruppe Grüne Liga und das Aktionsbündnis Klare Spree fordern in einem Brief eine dauerhafte und nachhaltige Lösung beim Verbleib des durch den Braunkohlebergbau anfallenden Eisenhydroxidschlamm. Der Brief ging im August 2016 an die LMBV, an Vattenfall und die zuständigen Landes- und Bundesbehörden.

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