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Wie geht es weiter?

Ziel erreicht und Ende? Nein.

In unserer letzten Versammlung haben wir uns darauf verständigt – als Bürgerinitiative Altdöberner See – weiterhin die Entwicklung des Sees zu begleiten und wachsam am Ufer zu sitzen.

Der See ist lange noch nicht fertig geflutet, er steht unter Bergrecht und wird noch eine ganze Weile im Besitz der LMBV sein. Die Sanierungsmaßnahmen der LMBV laufen gerade auf Hochtouren und der Masterplan des Sees ist taufrisch …

Es wird auch in Zukunft einiges für den See zu tun geben.

Wir gönnen uns zunächst ein wenig Sommerpause. Dann findet unser nächstes Treffen am 25. September in der Bauernstube in Lubochow statt. Alle die an der Zukunft des Sees mitgestalten wollen sind herzlich eingeladen.

Wir möchten an dieser Stelle klarstellen, dass Marisa Stich nicht im Namen der Bürgerinitiative Altdöberner See spricht. Wie sie in der Lausitzer Rundschau vom 20.07.2016 geschildert hat, wird sie in Zukunft ihren eigenen Weg gehen.

Was macht eigentlich …?

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Die Freude rund um den See und weit darüber hinaus ist natürlich riesengroß. Aber was passiert nach unserem Sieg mit all den blauen Kreuzen, Bannern und Schildern? Einfach abbauen und weg damit? Nach all den den Monaten des Kampfes? Nein. Rund um den See wird Danke gesagt und vieles mehr. Wie sieht es bei dir aus? Lass uns an der Freude teilhaben und sende Dein Bild an kontakt@altdoeberner-see.de.

Faktencheck Arsen und Sulfat

stammtisch_nr7Der 7. Stammtisch am 20.07.2016 war angelegt als Faktencheck zu Arsen und Sulfat. Die im Vorfeld erarbeiteten Fragen wurden am Abend durch vier Vorträge und die anschließenden Fragerunden beleuchtet.

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Wir feiern unseren Sieg

dankeWir haben unser Ziel erreicht. Ein dreifaches Hurra! Das muss gefeiert werden.

Wir laden alle aktiven Unterstützer zur großen Sause an unseren See. Gefeiert wird Sonnabend, den 23. Juli, ab 16 Uhr in Göritz am Drehpunkt. Wir freuen uns sehr. Bis gleich.

EILMELDUNG: Unser See ist gerettet!

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Gerade teilte uns die LMBV in einem Gespräch mit: Es wird kein Eisenhydroxid-Schlamm in den Altdöberner See verspült.

Presseerklärung der LMBV

Ein ganz großes Yippee!!!
Wir freuen uns außerordentlich über diese Entscheidung.
Laßt uns um den See tanzen. Das muss gefeiert werden!
Beitrag Brandenburg aktuell RBB
Sieg gegen Eisenschlamm in Altdöbern // LR
See Anrainer lassen die Korken knallen // LR
Doch kein Eisenschlamm im Altdöberner See // MAZ
Altdöberner See frei von Eisenschlamm // PNN
Bergbausanierer spült keinen Schlamm in Altdöberner See // Welt

 

Stammtisch: Sulfat und Arsen

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Wir laden herzlich alle Interessierten zu unserer neuen Veranstaltung am 20.07.2016, ab 18 Uhr, in das Schützenhaus Altdöbern ein. Vier Vorträge à 30 min mit anschließender Diskussion.

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Einladung zum 7. Stammtisch

In der letzten Woche konnten wir aus der Presse entnehmen, dass es auch an einem anderen See in der Region große Sorgen gibt. Aus diesem Anlass möchten wir alle Anrainer des Schmalen Sees und die LMBV herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung am 20.Juli 2016 in das Schützenhaus Altdöbern einladen. Unter dem Thema Umwelt und Arsen forschen wir erneut für unsere Zukunft. Detaillierte Informationen folgen in Kürze an gleicher Stelle.

Phytomining – nachhaltige Sanierung der Zukunft

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Bei unseren Recherchen zum Thema Verwertung von EHS sind wir auf einen sehr interessanten Artikel in der Zeitschrift raum&zeit gestoßen. In ihm wird Phytomining, d.h. Erzgewinnung durch Pflanzen beschrieben.

Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Bestimmte Pflanzen nehmen ein Element in überdurchschnittlicher Konzentration auf. Im Artikel wird dies für Nickel beschrieben. Solche Pflanzen werden als Hyperakkumulatoren bezeichnet. Erntet man nun diese Hyperakkumulatoren und verbrennt die gewonnene Biomasse, so erhält man in der Asche Bio-Erz des angereicherten Metalls.
Warum soll es solche Hyperakkumulatoren nicht auch für Eisen oder für Arsen, welches sich stark ans EHS bindet, geben? Die Forschung an Hyperakkumulatoren begann Mitte der 90er Jahre, wurde aber bis 2015 unterbrochen, weil die Patente in den Schubladen einer Investmentfirma verschwanden. Die Forschung ist somit relativ jung und birgt enormes Potential.

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Messwerte die nicht passen werden passend gemacht

klartext.messwerte.welzowWo kommt all der Eisenhydroxidschlamm her? Zum einen aus Gebieten des sogenannten Alttagebaus, also Flächen die bereits rekultiviert sind. Eisenhydroxidschlamm in den Lausitzer Fließgewässern hat seine Ursache aber auch im aktiven Tagebau. Um Braunkohle abzubaggern wird das Grundwasser dauerhaft abgepumpt und nach der Aufbereitung in die umliegenden Gewässer eingeleitet. Um diese Gewässer vor der Verockerung zu schützen gelten strenge Richtwerte. Im Tagebau Welzow wurden und werden diese nicht eingehalten. Also inzwischen – rein formal – auf dem Papier schon. Dies aber nur mit einem Trick, den das LBGR nach Antrag durch den Tagebaubetreiber Vattenfall genehmigt hat. Die Messstellen wurden einfach um bis zu einen Kilometer in Fließrichtung verschoben. Das Problem verdünnen und schon paßt es mit den Grenzwerten. Das wäre ja ein handfester Skandal! Glaube ich nicht. Nein? Das Magazin Klartext berichtet in diesem Beitrag vom 1. Juni 2016.

www.rbb-online.de/klartext/archiv/…