Letzte Beiträge

Werkstatt Flüsterbude

Nachdem wir in der Vergangenheit erfolgreich für unseren See gekämpft haben, werden wir uns in Zukunft verstärkt um die Entwicklung am Altdöberner See kümmern. Wir, die Menschen die am Ufer des Altdöberner Sees leben, wollen aktiv gestalten.

In diesem Rahmen veranstaltet die Bürgerinitiative Altdöberner See gemeinsam mit Victoria Böhm einen Workshop. Wir wollen uns austauschen, beraten, Ideen entwickeln und in die Zukunft blicken. Victoria Böhm hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem See im Rahmen ihrer Diplomarbeit Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See auseinandergesetzt.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein.
Wann? Am Sonntag den 23. April 2017 um 14 Uhr.
Wo? Auftakt in Pritzen an der gelben Rampe und verlagern uns dann nach Lubochow in die Bauernstube.

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Kolloquium am Weltwassertag

Der Lehrstuhl Wassertechnik und Siedlungswasserbau der BTU Cottbus-Senftenberg und der Wasser-Cluster-Lausitz e.V. veranstalteten am 22. März 2017 anläßlich des Weltwassertages ein Kolloquium. Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie der BI Altdöberner See debattierten in den drei Themenblöcken:

  • Regionale Kompetenzen und Wissensnetzwerke,
  • Zukunftsfelder der Wasserwirtschaft und
  • Wasserbewirtschaftung im Spreegebiet.

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Der Amtsdirektor sagt Danke

2016 wurde der Masterplan, der die touristische Entwicklung näher betrachtet, mit Fördermitteln auf den Weg gebracht. Derzeit sind weitere Planungen auf dem Weg […]. In diesem Zusammenhang darf auch ein besonderes Ereignis nicht unerwähnt bleben. Ich möchte daran erinnern, dass es die Absicht gab, den Altdöberner See als Lagerstätte für Eisenhydroxid zu nutzen. Im Ergebnis konnte dies dank der großartigen Anstrengungen der Bürgerinitiative verhindert werden. Mitte des Jahres erklärte sich die LMBV dazu bereit, von der Absicht den Altdöberner See als Lagerstätte zu nutzen, Abstand nehmen zu wollen. Ein großartiger Erfolg, haben wir doch gemeinsam jetzt alle Möglichkeiten, den Altdöberner See als unbelastetes Gewässer zu einem attraktiven Tourismusstandort zu entwickeln. An dieser Stelle noch einmal im Namen von Amt und Gemeinden meinen herzlichen Dank für das großartige Engagement an alle Akteure, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Danke!

Detlef Höhl, Amtsdirektor Altdöbern, Amtsblatt 12/2016

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Finanzierung der Braunkohlesanierung bis 2022 gesichert

Der Bund und die mit der Sanierung der stillgelegten Braunkohletagebaue beschäftigten Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich auf ein neues Verwaltungsabkommen zur Finanzierung dieser Aufgabe geeinigt.

Dem Land Brandenburg stehen nun für die Sanierungen im Zeitraum von 2018 – 2022, inklusive der 212 Millionen € Eigenmittel, insgesamt 615 Millionen € zur Verfügung.

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Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See

vortrag_boehmNicht nur wir haben uns im letzten Jahr intensiv mit dem Altdöberner See beschäftigt. Die Landschaftsarchitekten von bgmr waren ebenfalls sehr fleißig und haben einen Masterplan für die Gestaltung des Sees erarbeitet. Auch Viktoria Böhm hat sich im letzten Jahr intensiv mit unserem See und den Menschen ringsherum beschäftigt. Nun liegt das Ergebnis ihrer Überlegungen in Form der Diplomarbeit ein Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See vor.

In einen sehr interessanten Vortrag referierte sie ihre Gedanken für uns. Dabei hob sie – als besonderes Spezifikum des Sees – die Ruhe hervor, die er ausstrahlt. Der Grundtenor des Vortrags war ihre Forderung den See für die Anrainer und das nähere Umfeld zu entwickeln; und nicht für eine primäre touristische Nutzung, da es in diesem Feld einfach zu viel starke Konkurrenz in der Umgebung gibt.

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Probenentnahme und Netzwerktreffen

Am 18. November 2016 organisierten wir eine erneute Probenentnahme in den umliegenden Gewässern der Region. Diese Beprobung ergänzt unsere erste Messreihe vom Sommer 2015 und dient als Grundlage für die Masterarbeit von Friederike Meier an der FU Berlin. Mit ihrer Arbeit prüft sie die Möglichkeiten der Verbringung von Eisenhydroxid-Schlämmen in den Boden und einer sich dadurch ggf. ergebenden Bodenverbesserung. Dies geschieht unter quantitativen, qualitativen (Schwermetalle, Arsen) sowie grundlegenden rechtlichen Aspekten.

Mit vor Ort waren u.a. Prof. Martin Kaupenjohan von der TU Berlin und Dr. Werner Kratz von der FU Berlin/NABU Brandenburg.

Anschließend fand im größeren Kreis ein Netzwerktreffen in der BTU Cottbus statt.

Lausitzer Perspektiven

lausitzer_erklaerung_2Lausitzer Perspektiven ist ein spannender Verein der sich Mitte des Jahres gegründet hat. Ziel ist es:

Zukunftsperspektiven für die Lausitz nach dem Ende des fossilen Zeitalters [zu] entwickeln.

In der veröffentlichten Lausitzer Erklärung sind die Hintergründe zu erfahren. Wir haben unterzeichnet.
Am Sonntag den 16. Oktober 2016 von 10-17 Uhr wird zur Gründungsklausur in das IBA-Studierhaus in Großräschen geladen.

Flyer Gründungsklausur

Eine nachhaltige Lösung für EHS

Die Umweltgruppe Grüne Liga und das Aktionsbündnis Klare Spree fordern in einem Brief eine dauerhafte und nachhaltige Lösung beim Verbleib des durch den Braunkohlebergbau anfallenden Eisenhydroxidschlamm. Der Brief ging im August 2016 an die LMBV, an Vattenfall und die zuständigen Landes- und Bundesbehörden.

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Wie geht es weiter?

Ziel erreicht und Ende? Nein.

In unserer letzten Versammlung haben wir uns darauf verständigt – als Bürgerinitiative Altdöberner See – weiterhin die Entwicklung des Sees zu begleiten und wachsam am Ufer zu sitzen.

Der See ist lange noch nicht fertig geflutet, er steht unter Bergrecht und wird noch eine ganze Weile im Besitz der LMBV sein. Die Sanierungsmaßnahmen der LMBV laufen gerade auf Hochtouren und der Masterplan des Sees ist taufrisch …

Es wird auch in Zukunft einiges für den See zu tun geben.

Wir gönnen uns zunächst ein wenig Sommerpause. Dann findet unser nächstes Treffen am 25. September um 15 Uhr in der Bauernstube in Lubochow statt. Alle die an der Zukunft des Sees mitgestalten wollen sind herzlich eingeladen.

Wir möchten an dieser Stelle klarstellen, dass Marisa Stich nicht im Namen der Bürgerinitiative Altdöberner See spricht. Wie sie in der Lausitzer Rundschau vom 20.07.2016 geschildert hat, wird sie in Zukunft ihren eigenen Weg gehen.