Veranstaltungen

BI im Bundestag

Am Montag den 18.04.2016 besuchte eine Delegation der BI den Bundestag. 20 Mitstreiter machten sich auf den Weg und folgten einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock.

Nach einer kurzweiligen und spannenden Einführung über den Geschäftsalltag im Parlamentarischen Viertel hatten wir Gelegenheit, uns mit Annalena Baerbock zum aktuellen Arbeitsstand der Bürgerinitiative Altdöberner See auszutauschen.

Die Schwerpunkte des Gesprächs waren:

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Auf die Räder! Fertig! Los!

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Ein gemeinsames Frühlingspicknick bei frischer Seeluft genossen Wanderer und Radler, die am 17.04.2016 der Einladung der BI an unseren See folgten. Bei Kaffee und Kuchen, gab es auch jede Menge geistige Nahrung. Naturwächtler Jörg Nevoigt erzählte Wissenswertes über Flora und Fauna des Sees und über den hervorragenden pH-Wert des Wassers. Er verglich den Wert mit anderen Seen des Lausitzer Seenlands, die alle weit aus schlechter abschneiden. Allein wegen des besonders guten pH-Wertes, sprach sich Jörg Nevoigt für den unbedingten Schutz des Altdöberner Sees aus. Im Anschluss ergänzte Gabriel Scherf weitere wichtige Gründe für einen sauberen See, die in den letzten Monaten von der BI erarbeitet und recherchiert wurden. Horst Lehmann setzte fort mit Erläuterungen über das gesamte Lausitzer Seenland und die touristische Region.

Infoblatt zum lesen, drucken und weitergeben.
Artikel in der Lausitzer Rundschau.

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Die Würfel werden fallen

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Moderation: Matthias Heinrich und Samira Mohamed

19:00 – 20:00 Uhr // Die Bürgerinitiative zieht Bilanz
Michael Lachmann // Präsentation der BI
Monika Krüger & Horst Lehmann // Vorstellung Schulprojekt
Karl-Heinz Wahren // Der Altdöberner See als Quellgebiet
Gernot Lindemann // Kein Experiment mit ungewissem Ausgang + EHS und die Abfallthematik
Nicoletta Schultze-Weimann // Verwertung von EHS
Jens Kießling // Aktionsbündnis Klare Spree // Vermeidung von EHS
PD Dr. Werner Kratz // NABU Brandenburg + FU Berlin // Ökotoxikologische Aspekte von EHS

20:00 – 20:10 Uhr // Musik und kleine Pause

20:10 – 21:00 Uhr // Diskussion mit Vertretern der Politik und Verwaltung
bisher zugesagt haben:
Frau Schinowsky // MdL, Bündnis 90/Grüne
Frau Schwarzenberg // MdL, Die LINKE
Herr Roick // MdL, SPD
Herr Schröder // MdL, AfD
Herr Wahren // Stadtverordneter Großräschen, CDU
Herr Dr. Freytag // Abteilungsleiter MWE
Herr Thiem // Abteilungsleiter LBGR

ANFAHRT // Weinbergsweg 11, 03229 Altdöbern

 

4x Flyer zum ausdrucken und verteilen
1x Plakat auf A4 zum ausdrucken und aufhängen

Artikel in der Lausitzer Rundschau

Vermeidung von Eisenhydroxid-Mischschlamm

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Bei unserem 5. Stammtisch Raus aus der Spree! Rein in den See? ging es um das Thema Vermeidung von Eisenhydroxid-Mischschlämmen. Zu Gast war Winfried Böhmer vom Aktionsbündnis Klare Spree. In seinem Vortrag fordert er:

Eine klare Spree – von der Quelle bis zur Mündung!

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verlangt keine Verschlechterung im Gegenteil ein Verbesserung der Wasserqualität. Dies bedeutet eine Wiederherstellung der Wasserqualität, wie sie im Jahr 2000 bestand. Dafür müssen alle bereits beschlossenen Maßnahmen konsequent, koordiniert und angepasst umsetzt werden. In Anbetracht der Wirkung von Eisen in den Gewässern ist ein Grenzwert von 0,5 mg/l festzulegen und der schlechte Gewässerzustand in der Lausitz durch eine umgehende Erstellung eines verbindlichen, länderübergreifenden Plans zu bekämpfen.

Die Bildung bzw. der Austritt von Eisen und Sulfat kann durch die Vermeidung der Grundwasserabsenkung erreicht werden. Das gelingt durch den Bau von Dichtwänden für Flächen, die nicht abgebaggert werden. Dies gilt besonders für den Südraum zwischen Spree und Kleiner Spree sowie den Bergbaugebieten. Weiterhin gelingt eine Vermeidung durch die Beimischung von Kalk in den pyritbelasteten Abraum. Dies ist bereits heute der Stand der Technik für den Tagebau Garzweiler! Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel müssen durch Bund und Länder bereitgestellt werden.

Quellenbehandlung statt Opferstrecken!

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Projekttag Grundschule Altdöbern + Hugo

hugoJane und Horst Lehmann organisierten mit Birgit Kalz von der Naturschule Schlabendorf einen Projekttag zum Thema Wasser für die 6. Klasse der Grundschule Altdöbern. Es wurden Experimente mit Wasserproben regionaler Seen gemacht. Farbe, Geruch und pH-Wert wurden erforscht, Wasserfilter gebaut und bei einem Besuch des Altdöberner Sees wurde vor Ort die Bodenbeschaffenheit und die Funktion des Sees als Wärmespeicher erläutert.

Und schließlich bekam auch unser Fisch aus Wolle – der seit Langem überall dabei ist – endlich einen Namen. Alle Schüler der 6. Klasse der Grundschule Altdöbern und der 12. Klasse des Gymnasiums Senftenberg stimmten über die – während der Parksommerträume – eingereichten Namensvorschläge ab. Unser Fisch heißt ab sofort: Tata und Tusch. Hugo!

Artikel in der Lausitzer Rundschau

Stammtisch Ocker zu Pflugscharen

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30 Menschen kamen zu unserem vierten Stammtisch Ocker zu Pflugscharen. Gefreut hat uns die Anwesenheit von Herrn Höhl und Frau Peter vom Amt Altdöbern. Zum Auftakt gab es handgemachte Musik auf der Gitarre mit einem Lied vom Baggerloch.

Dr. Leiker stellte die PUS GmbH vor und legte dar woher die Firma ihren Rohstoff Eisenhydroxid bezieht. Zum größten Teil sind dies Schlämme aus einer Grubenwasserreinigungsanlage von Vattenfall. Andere Bezugsquellen sind möglich, da fast alle Eisenhydroxidschlämme aufbereitet und einer Verwertung zugeführt werden können!

Bei der Problematik Eisenhydroxid in Fließgewässern steht an erster Stelle die Bekämpfung des Eisenhydroxids an der Quelle. An zweiter Stelle steht die Entnahme von EHS aus den Fließgewässern und deren Aufbereitung. In der Kombination von beiden Maßnahmen läßt sich auf jedem Fall die endzulagernde Mengen deutlich reduzieren.

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