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Was macht eigentlich …?

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Die Freude rund um den See und weit darüber hinaus ist natürlich riesengroß. Aber was passiert nach unserem Sieg mit all den blauen Kreuzen, Bannern und Schildern? Einfach abbauen und weg damit? Nach all den den Monaten des Kampfes? Nein. Rund um den See wird Danke gesagt und vieles mehr. Wie sieht es bei dir aus? Lass uns an der Freude teilhaben und sende Dein Bild an kontakt@altdoeberner-see.de.

Faktencheck Arsen und Sulfat

stammtisch_nr7Der 7. Stammtisch am 20.07.2016 war angelegt als Faktencheck zu Arsen und Sulfat. Die im Vorfeld erarbeiteten Fragen wurden am Abend durch vier Vorträge und die anschließenden Fragerunden beleuchtet.

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EILMELDUNG: Unser See ist gerettet!

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Gerade teilte uns die LMBV in einem Gespräch mit: Es wird kein Eisenhydroxid-Schlamm in den Altdöberner See verspült.

Presseerklärung der LMBV

Ein ganz großes Yippee!!!
Wir freuen uns außerordentlich über diese Entscheidung.
Laßt uns um den See tanzen. Das muss gefeiert werden!
Beitrag Brandenburg aktuell RBB
Sieg gegen Eisenschlamm in Altdöbern // LR
See Anrainer lassen die Korken knallen // LR
Doch kein Eisenschlamm im Altdöberner See // MAZ
Altdöberner See frei von Eisenschlamm // PNN
Bergbausanierer spült keinen Schlamm in Altdöberner See // Welt

 

Einladung zum 7. Stammtisch

In der letzten Woche konnten wir aus der Presse entnehmen, dass es auch an einem anderen See in der Region große Sorgen gibt. Aus diesem Anlass möchten wir alle Anrainer des Schmalen Sees und die LMBV herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung am 20.Juli 2016 in das Schützenhaus Altdöbern einladen. Unter dem Thema Umwelt und Arsen forschen wir erneut für unsere Zukunft. Detaillierte Informationen folgen in Kürze an gleicher Stelle.

Phytomining – nachhaltige Sanierung der Zukunft

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Bei unseren Recherchen zum Thema Verwertung von EHS sind wir auf einen sehr interessanten Artikel in der Zeitschrift raum&zeit gestoßen. In ihm wird Phytomining, d.h. Erzgewinnung durch Pflanzen beschrieben.

Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Bestimmte Pflanzen nehmen ein Element in überdurchschnittlicher Konzentration auf. Im Artikel wird dies für Nickel beschrieben. Solche Pflanzen werden als Hyperakkumulatoren bezeichnet. Erntet man nun diese Hyperakkumulatoren und verbrennt die gewonnene Biomasse, so erhält man in der Asche Bio-Erz des angereicherten Metalls.
Warum soll es solche Hyperakkumulatoren nicht auch für Eisen oder für Arsen, welches sich stark ans EHS bindet, geben? Die Forschung an Hyperakkumulatoren begann Mitte der 90er Jahre, wurde aber bis 2015 unterbrochen, weil die Patente in den Schubladen einer Investmentfirma verschwanden. Die Forschung ist somit relativ jung und birgt enormes Potential.

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Messwerte die nicht passen werden passend gemacht

klartext.messwerte.welzowWo kommt all der Eisenhydroxidschlamm her? Zum einen aus Gebieten des sogenannten Alttagebaus, also Flächen die bereits rekultiviert sind. Eisenhydroxidschlamm in den Lausitzer Fließgewässern hat seine Ursache aber auch im aktiven Tagebau. Um Braunkohle abzubaggern wird das Grundwasser dauerhaft abgepumpt und nach der Aufbereitung in die umliegenden Gewässer eingeleitet. Um diese Gewässer vor der Verockerung zu schützen gelten strenge Richtwerte. Im Tagebau Welzow wurden und werden diese nicht eingehalten. Also inzwischen – rein formal – auf dem Papier schon. Dies aber nur mit einem Trick, den das LBGR nach Antrag durch den Tagebaubetreiber Vattenfall genehmigt hat. Die Messstellen wurden einfach um bis zu einen Kilometer in Fließrichtung verschoben. Das Problem verdünnen und schon paßt es mit den Grenzwerten. Das wäre ja ein handfester Skandal! Glaube ich nicht. Nein? Das Magazin Klartext berichtet in diesem Beitrag vom 1. Juni 2016.

www.rbb-online.de/klartext/archiv/…

Ist die Altdeponie D143 »Müllkippe Altdöbern« sicher?

deponie143Das wieder ansteigende Grundwasser nach dem Schließen von Braunkohletagebauen beschert uns nicht nur für viele Jahrzehnte die EHS-Problematik. Nein ein ganzer Strauß von Spätfolgen der Braunkohleförderung rollt im immer verstärktem Maß auf die Lausitz zu. Die Sulfatbelastung in den Gewässern, der Wiederaufbau der Kulturlandschaft, die Rekultivierung der Böden, die Standsicherheit der Kippenflächen und Uferböschungen, die Wiederherstellung eines funktionierenden Gewässerhaushalts. Konkret in Altdöbern die Handhabe des sich wieder verstärkenden Grundwasserzustroms durch bebautes Gebiet und damit die Gefahrenabwehr für die bestehende Bausubstanz.

Die LMBV ist als Bergbausanierer auch in Altdöbern tätig und reagiert darauf mit dem Bau des Südgrabens. Dieser soll zukünftig den Grundwasserzustrom aus südwestlicher Richtung reduzieren.

Damit tritt auch die ehemalige Müllkippe von Altdöbern – nahe am Altdöberner See – wieder auf den Plan. Die Erdmassen des Aushubs des Südgrabens sollen diese mit bis zu 15m Boden abdecken.

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Altdöberner See wird zum Paradies

masterplan_paradiesDer Masterplan für den Altdöberner See ist fertig! Ende Dezember wurde er durch die Gemeinde Altdöbern und den Zweckverband Lausitzer Seenland beschlossen. In seinem aktuellen See Journal stellt der Zweckverband diesen nun vor. Die Zukunft des See ist nicht nur blau sondern mindestens auch rosig. Auf einem wunderschönen Foto des Westufer wird getitelt:

Altdöberner See wird zum Paradies. Masterplan ist fertiggestellt.

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Kooperation mit dem Aktionsbündnis Klare Spree

klare.spree.kooperationDie bestehende Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Klare Spree wird enger gestaltet. Dafür wurde für die Zukunft eine Kooperation vereinbart. Wir werden uns ab sofort mit unseren Stärken gegenseitig unterstützen.

Am 1.03.16 trafen sich drei Mitstreiter der BI mit Winfried Böhmer und Edelbert Jakubik vom Aktionsbündnis.
Bei einem anregenden Gespräch, informierten wir uns gegenseitig über den aktuellen Stand der Dinge.

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Unser See bleibt sauber!

amtsblatt_2016.03Die Gemeindevertretungen von Bronkow, Luckaitztal, Neu-Seeland und Altdöbern votieren für einen sauberen See mit Zukunft. Auch die Gemeinde Neupetershain wird in der nächsten Sitzung abstimmen.

Die Gemeindevertretung spricht sich ausdrücklich dafür aus, dass Eisenhydroxidschlämme nicht in den Altdöberner See verbracht werden. Der See mit seiner derzeit sehr guten Wasserqualität soll nachhaltig als sauberer See bewahrt werden, damit dieser auch zukünftig so wie geplant touristisch genutzt werden kann.

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