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Akteneinsicht zur Deponie D159

Nachdem wir auf die NVA-Mülldeponie D159 im Norden des Altdöberner Sees aufmerksam geworden sind, haben wir Akteneinsicht beim Landesbergamt Brandenburg beantragt. Diese wurde am 19. Dezember 2017 von drei Vertretern der BI wahrgenommen. Die vorhandenen Unterlagen des LBGR wurden in Cottbus studiert. Wir werden die erlangten Erkenntnisse nun mit Hilfe unserer Partner vom Fach prüfen.

Nun aber erstmal … Feiertage.
Wir wünschen frohe Weihnachten!

Engagiert Euch!

Nach unserem phänomenalem Erfolg bei der Rettung unseres Altdöberner Sees werden wir als Bürgerinitiative Altdöberner See die Entwicklung des Gewässers weiter begleiten. Wir werden wachsam am Ufer sitzen und einen konstruktiven Dialog mit allen Akteuren – in Politik und Verwaltung, von der kommunalen bis zur Landesebene – führen.

Unser in die Breite und Tiefe erworbenes Wissen sowie unseren Sachverstand werden wir nutzen um die Zukunft des Altdöberner Sees mitzugestalten. Wir werden notwendige Themen identifizieren und diese transparent und öffentlich bearbeiten.

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Dialog über die Zukunft des Sees

Volker Mielchen vom Zweckverband Lausitzer Seenland lädt am 4. September 2017 um 18 Uhr nach Pritzen in das Bürgerhaus ein. In der Einladung heißt es wie folgt:

im Zuge der laufenden Planungsstudie zum Altdöberner See möchten wir uns mit Ihnen als Anwohner und Anwohnerinnen des Altdöberner Sees gern zu den künftigen Nutzungen abstimmen.

Anwesend sind auch das Amt Altdöbern und bgmr Landschaftsarchitekten. Aus der Feder dieses Büros stammt der Masterplan für den See, welchen wir an dieser Stelle gern zur Vorbereitung auf das Treffen zur Verfügung stellen.

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich unsere Freude über das Angebots eines Dialogs mit den Anwohnern zum Ausdruck bringen und wünschen in diesem Sinne einen konstruktiven Abend.

JA zum See!

Masterplan Altdöberner See

NVA Mülldeponie D159

Nachdem wir bereits im Mai 2016 auf die Mülldeponie D143 öffentlich aufmerksam gemacht haben, müssen wir nun leider auf die zweite viel größere und ebenfalls ungesicherte Mülldeponie D159 am nördlichen Ufer des Altdöberner Sees hinweisen. Im Wendejahr 1989 verklappte hier die NVA unter sehr hohem Geheimhaltungsaufwand – flankiert durch die Stasi –  Müll. Dieser wurde folgend von Absetzbaggern mit Erdmassen überdeckt.

Was hier genau verklappt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Entsprechende Untersuchungen haben bisher nicht stattgefunden. Es gibt derzeit kein Sicherungskonzept, geschweige denn Sicherungsmaßnahmen um Auswirkung auf die Umwelt, hier in erster Linie wohl auf unser Wasser, zu verhindern.

Artikel in der Lausitzer Rundschau

LR vor Ort

Unter dem Motto Altdöbern und das Lausitzer Seenland – wie kann die Gemeinde profitieren veranstaltet die Lausitzer Rundschau nächsten Donnerstag im Schützenhaus Altdöbern eine Diskussionsveranstaltung.

Anwesend ist Amtsdirektor Detlef Höhl, Bürgermeister Peter Winzer und Volker Mielchen vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg.

Wir empfehlen im Vorfeld die Lektüre des Masterplans Altdöberner See.
Und einen Beitrag in der Lausitzer Rundschau, welcher im Vorfeld der Veranstaltung erschienen ist.

Wann: Donnerstag, den 13. Juli 2017 18:30 Uhr
Wo: Schutzenhaus Altdöbern, Weinbergsweg 11

Petition: Rettet unser Wasser

Wie wir alle in den letzten Monaten gelernt haben, resultiert die Eisenhydroxid- und Sulfatbelastung unserer Gewässer aus dem Braunkohletagebau. Wird ein Tagebau geschlossen steigt mit dem Beenden der Grundwasserabsenkung das Wasser wieder an und spült EHS in die Fließgewässer.

Bis zu 120 Jahre lang wird aus den inzwischen stillgelegten Tagebauflächen das oxidierte Eisen ausgespült. Mit jedem neuen Tagebau verschiebt sich die vollständige Erholung unserer Heimat immer weiter in die ferne Zukunft.

Um heute für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen und unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln eine lebenswerte Lausitz zu hinterlassen, unterstützt die Bürgerinitiative die Petition Rettet unser Wasser – neue Tagebaue ausschließen an den Ministerpräsidenten Herrn Woidke.

Wo erfahre ich mehr und kann unterschreiben?
Hier geht es zur Petition.

Stammtisch: Nachhaltige Landnutzung in der Region

Wir forschen für die Zukunft und laden herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung nach Muckwar.
Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit unserem Boden und die Nutzung der ca. 4000 ha
landwirtschaftlichen Flächen im Umfeld des Altdöberner und Gräbendorfer Sees.
Denn Wasser und Boden gehören zusammen!

Je 10-minütige Vorträge mit einer anschließend zentralen Diskussionsrunde zu folgenden Themen:

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Arsengrenzwerte stark überschritten

Der BUND Brandenburg hat im Umfeld des Tagebaus Welzow Süd mehrere Fließe im Hinblick auf ihre Belastung mit Schadstoffen überprüft. Wie aus der Dokumentation der Probenentnahme und der Auswertung hervorgeht sind die zulässigen Grenzwerte für Arsen, Kupfer, Nickel, Blei, Cadmium, Zink … bei vielen Proben sehr stark überschritten. Damit bestätigt sich unsere Argumentation, dass die Eisenhydroxid-Schlämme aus den Fließen partiell sehr stark mit Schadstoffen kontaminiert sind.

Pressemitteilung BUND Brandenburg
Dokumentation und Auswertung der Schlammproben
Artikel in der Lausitzer Rundschau
Artikel in der Berliner Zeitung

Werkstatt Flüsterbude absolviert

Wir haben unseren Workshop über die Zukunft des Altdöberner Sees – unter der Leitung von Viktoria Böhm – erfolgreich absolviert. Der Auftakt fand natürlich an unserem See statt. Bei steifen Westwind bot uns die gelbe Rampe wunderbaren Schutz. Der April machte seinem Namen alle Ehre und wir setzen über in das Lubochower Gemeindehaus. Hier erarbeiteten wir uns gemeinsam einen Eindruck über den Masterplan zum Altdöberner See und die Themenfelder denen unsere BI zukünftig Aufmerksamkeit schenken wird. Es gibt Überlegungen in diesem Sinne eine weiteren Workshop zu organisieren. Näheres bei Zeiten auf diesem Kanal.

Werkstatt Flüsterbude

Nachdem wir in der Vergangenheit erfolgreich für unseren See gekämpft haben, werden wir uns in Zukunft verstärkt um die Entwicklung am Altdöberner See kümmern. Wir, die Menschen die am Ufer des Altdöberner Sees leben, wollen aktiv gestalten.

In diesem Rahmen veranstaltet die Bürgerinitiative Altdöberner See gemeinsam mit Victoria Böhm einen Workshop. Wir wollen uns austauschen, beraten, Ideen entwickeln und in die Zukunft blicken. Victoria Böhm hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem See im Rahmen ihrer Diplomarbeit Landschaftliches Entwicklungskonzept für den Altdöberner See auseinandergesetzt.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein.
Wann? Am Sonntag den 23. April 2017 um 14 Uhr.
Wo? Auftakt in Pritzen an der gelben Rampe und verlagern uns dann nach Lubochow in die Bauernstube.

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